DIY - Papier, DIY – drucken & stempeln
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Eine Portion Fröhlichkeit. Postkarten schreiben in Zeiten von Corona.

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Vor einer Woche saß ich auch genau hier an meinem Schreibtisch und versuchte ein paar Worte zu finden zur aktuellen Situation und wie ich darüber denke. Jetzt haben wir eine weitere Woche hinter uns mit diesem etwas anderen Alltag. Irgendwie ungewohnt und herausfordernd, aber für uns persönlich auch mit einer guten Portion Entschleunigung verbunden.

Denn so Haushaltsaufgaben wie Wäsche zu waschen laufen einfach parallel und sind oft vor Arbeitsbeginn schon erledigt. Mal eben in der Mittagspause einen Sauerteig zum Brotbacken ansetzen (darüber erzähle ich euch demnächst mal mehr und hat bei mir auch nichts mit Corona zu tun), ist jetzt möglich. Oder das Abendessen schon mittags vorzubereiten bedeutet, abends mehr freie Zeit zu zweit zu haben, wenn der Liebste von der Arbeit kommt. Alles wird etwas entzerrt und langsam bauen sich neue Alltagsstrukturen auf. Wer weiß, wofür die gut sind?!

Postkarten schreiben in Zeiten von Corona

Trotz Optimismus – der Liebste ist sowieso der optimistischste Mensch, den ich kenne – begleiten uns natürlich auch Gedanken um die Gesundheit unserer Eltern, die zum Teil nicht nur wegen ihres Alters zur Risikogruppe gehören, und Gedanken um unsere berufliche Zukunft. Wir vermissen Familientreffen und gesellige Abende mit Freunden, er das regelmäßige Fußballspielen und ich den Mädels-Stammtisch. Die Liste könnte ich jetzt noch weiter ausbauen, aber ich nutze die Zeit lieber, um weitere Karten zu schreiben.

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Und zwar selbst bedruckte Postkarten mit buntem Regenbogen. Die versenden wir nämlich an Familie und Freunde mit einer großen Portion Fröhlichkeit, einem Lachen, Optimismus oder dem Aufruf zu lächeln.

Eine Portion Fröhlichkeit

Für die Karten habe ich Tonkarton zugeschnitten. Wenn ihr Blanko-Postkarten habt, auch gut. Den Regenbogen-Stempel habe ich wie immer aus einem Holzträger und Moosgummi gebastelt. Die Regenbogenschichten lassen sich mit einem schmalen Pinsel gut mit Acrylfarbe einfärben und dann drucken. Je mehr ihr die Farbe mit Wasser verdünnt, umso mehr verlaufen die Farben beim Stempeln ineinander und umso heller wird das Druckbild. Ich mag das!

Mit guten Wünschen darunter  – geschrieben oder auch gestempelt – zaubern die Karten dann hoffentlich ein Lächeln ins Gesicht der Empfänger. So ist jedenfalls unser Plan in dieser seltsamen Zeit. Die Rückseite hat Platz für ein paar weitere liebe Worte. Name, Anschrift und Briefmarke drauf und beim nächsten Spaziergang in den Postkasten werfen. Der Versand dauert dieser Tage eventuell nur etwas länger.

Bleibt gesund!

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