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Eine Portion Fröhlichkeit. Postkarten schreiben in Zeiten von Corona.

Vor einer Woche saß ich auch genau hier an meinem Schreibtisch und versuchte ein paar Worte zu finden zur aktuellen Situation und wie ich darüber denke. Jetzt haben wir eine weitere Woche hinter uns mit diesem etwas anderen Alltag. Irgendwie ungewohnt und herausfordernd, aber für uns persönlich auch mit einer guten Portion Entschleunigung verbunden. Denn so Haushaltsaufgaben wie Wäsche zu waschen laufen einfach parallel und sind oft vor Arbeitsbeginn schon erledigt. Mal eben in der Mittagspause einen Sauerteig zum Brotbacken ansetzen (darüber erzähle ich euch demnächst mal mehr und hat bei mir auch nichts mit Corona zu tun), ist jetzt möglich. Oder das Abendessen schon mittags vorzubereiten bedeutet, abends mehr freie Zeit zu zweit zu haben, wenn der Liebste von der Arbeit kommt. Alles wird etwas entzerrt und langsam bauen sich neue Alltagsstrukturen auf. Wer weiß, wofür die gut sind?!

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Schilder stempeln: Wäsche sortieren leicht gemacht. Ein kleines Projekt für die Zeit zu Hause.

Viele, wahrscheinlich sogar die meisten von uns sind derzeit zu Hause – ob im Homeoffice, freigestellt, in Quarantäne oder sogar erkrankt. Was ist das für eine verkehrte Welt, in der wir gerade leben? Vor drei Wochen habe ich das alles noch nicht ganz so ernst genommen, ehrlich gesagt. Aber jetzt, obwohl ich mich gesund fühle, vermutlich nicht zur Risikogruppe gehöre und die Möglichkeit habe, im Homeoffice zu arbeiten. Mit dem Gedanken an andere, denen der Virus vielleicht schwer zusetzen könnte. In diesem Moment bekomme ich die Nachricht, dass die Bundesregierung unser (öffentliches) Leben für die kommenden mindestens zwei Wochen weiter einschränkt. Meiner Meinung nach richtig so. Irgendwie müssen wir den Coronavirus ja in den Begriff bekommen und uns und andere schützen. #wirbleibenzuhause Ich konnte mich schon immer gut beschäftigen, auch allein, und mir ist selten die Decke auf den Kopf gefallen. Ob ich das in den nächsten Wochen auch noch sage, wird sich zeigen, denn jeder Gang vor die Haustür sollte wohl überlegt sein. Aber ich sehe die Zeit zu Hause auch nicht als verlorene …

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Mein neues Poster für die Küche: ein Vorratsregal aus Papierschnipseln

Manchmal kann ich mich einfach nicht entscheiden. In diesem Fall ging es um ein Bild oder Poster für unsere Küche. Denn irgendwie fehlte mir da etwas an der Wand. Nun gut, uns fehlt auch immer noch eine  Dunstabzugshaube, aber das ist ein anderes Thema. Ein großes Bild sollte aber dann jetzt doch endlich mal her. Und weil ich nicht unbedingt was von der Stange haben wollte, hab ich mir meine Papierreste geschnappt – die werden im übrigen irgendwie nicht weniger – und ein Poster mit einem kunterbunten und prallgefüllten Vorratsregal aus Papierschnipseln gestaltet. Unglaublich meditativ, sag ich euch. Und das hat auch nichts mit Hamsterkäufen zu tun, die die Supermarktregale leerfegen.

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DIY: Augen, Nase, Ohren, Mund … Upycling-Stiftebecher aus Pappe und Papier

Gebrauchtes Geschenkpapier, Bastelpapierreste, schöne Seiten aus Zeitschriften – ich kann das alles nur schlecht wegwerfen. Man kann doch so viel Neues daraus gestalten, oder? Okay, ich stelle mich jetzt nicht hin und bügle knittriges Geschenkpapier, da lassen wir mal die Kirche im Dorf. Oft sieht zerknittertes Papier nämlich auch sehr hübsch aus, finde ich. Das hat auch sowas Unperfektes. Und so konnte ich neulich auch die leeren Leuchtmittel-Kartons nicht in den Mülleimer befördern. Denn daraus kann man coole Stiftebecher basteln und das habe ich gemacht: Stiftebecher mit Gesichtern. Die drei Herren von der Fensterbank, sozusagen.

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Blumen-DIY: Gefaltete Papiervasen und die Tulpe als meine liebste Blume im Januar

Ihr Lieben, ein wunderbares neues Jahr wünsche ich euch, mit ganz viel Gesundheit und Glück, mit lieben Menschen an eurer Seite und dass eure großen und kleinen Wünsche in Erfüllung gehen. Geht es euch auch so, dass ihr zu Jahresbeginn voller Tatendrang und Ideen seid? Dass ihr ausmisten und euch von „Altlasten“ befreien wollt? Oder seid ihr eher im Team „Ich lasse es gemütlich angehen“? Ich gehöre definitiv zu denen, die das Zuhause schon von Weihnachten befreit und die Papierablage sortiert haben, zu denen, die schon die ersten Zeilen im neuen Notizheft mit DIY-Ideen, Nähprojekten und möglichen Zielen für Touren mit dem Motorboot gefüllt haben. Ich mag das sehr. Für dieses Jahr habe ich mir ein Blog-Projekt überlegt, das etwas Kontinuität von mir verlangt – genau wissend, dass ich sonst eher nicht sonderlich geeignet bin für digitale Challenges oder Aktionen, die Durchhaltevermögen bedürfen. Denn so oft grätscht mir das Leben 1.0 dazwischen, dem ich dann (oder besser inzwischen) stressfrei den Vortritt lasse.