Familienleben
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5 Monate Finn: jede Menge neue Laute, Möhrchen am Mittag und Zeit auf dem Motorboot

Finn, Meilenstein, 5 Monate, Baby, binedoro

Für Finn

Die Zeit vergeht so rasend schnell: Heute bist du genau fünf Monate alt. Haben wir nicht gerade erst das Krankenhaus verlassen?

Mama und Papa (besonders Mama) waren ja schon ganz gespannt darauf, wie du auf die erste Beikost mittags reagierst. Und wie erwartet fandest du Möhrchen direkt super. Auch wenn anfangs die Hälfte wieder herauskam und wir dich danach erstmal umziehen mussten. Und das trotz abwaschbarer Lätzchen und doppelter Sicherung durch orangefarbene Spucktücher – Möhrenflecken gefühlt überall. Inzwischen gibt es mittags Möhrchen nicht nur pur, sondern gepaart mit Kartoffeln und Fleisch. Findest du noch besser und wedelst mit den Armen, wenn es nicht schnell genug weitergeht. Du weisst aber auch ganz genau, wann du genug hast.

Und so langsam findest du die Babyschale auf deinem Hochstuhl auch nicht mehr ganz so doof und lässt dich darin füttern. Das freut Mama sehr, macht doch vieles einfacher.

Nach deiner letzten Impfung hast du uns einen großen Schrecken eingejagt. Du hattest plötzlich kleine rot-blaue Punkte an den Beinen. Und die erste Reaktion unserer Kinderärztin „Das habe ich so auch noch nicht gesehen“ machte es nicht besser. Du warst aber gut drauf und eine Blutuntersuchung gab keinen Grund zur Besorgnis. Letztlich hatte sich die Vermutung bestätigt, dass der mechanische Druck bei der Impfung Ursache für die Miniatur-Blutergüsse war. Nach drei Tagen war davon nichts mehr zu sehen. Immerhin hilfst du damit der Forschung: Unsere Kinderärztin tauscht sich regelmäßig mit Kollegen aus und hat deine Reaktion auf die Impfung als Thema mitgenommen. Beim nächsten Kinderarztbesuch erfahren wir mehr.

Jede Menge neue Laute hast du dazugelernt und du erzählst oft sehr lange am Stück. Wir lieben diese Gespräche mit dir. Erzählen Papa und Mama dir etwas, beobachtest du uns genau und versuchst uns nachzuahmen.

Unser kleiner Kapitän! Endlich wurde das Wetter etwas besser und wir haben Zeit mit dir auf dem Motorboot verbracht. Natürlich ohne zu fahren – das kommt später, wenn deine Rückenmuskulatur ausgeprägter ist. Der Rhein ist ein zu wildes Gewässer für so kleine Menschen wie dich. Aber du hast am Hafen auch so einiges zu entdecken: jede Menge Schalter und Knöpfe am Steuerstand, Entenbabys, Flaggen am Ufer und das JetSki nebenan, um nur weniges zu nennen. Laute Motorengeräusche stören dich im übrigen so gar nicht.

Das Regenbogenbild, das Mama dir für dein Zimmer gemalt hat, findest du total spannend, ebenso das Mobilé mit den Fischen. Da wirst du ganz hektisch und lachst und die fahrenden Autos auf der Straße werden schon fast zur Nebensache.

Sowieso erlebst du Ereignisse ganz anders als noch vor ein paar Wochen. Du beobachtest genau, folgst unseren Bewegungen und findest Bücher toll, insbesondere Mamas Krimis im Regal. Aber die sind dann wohl im Moment noch etwas schwere Kost. Wir bleiben bei Knister- und Pappbilderbüchern. Beim Anblick deines Spiegelbildes bist du noch etwas skeptisch, musst dann aber doch nach einer Weile lachen.

Die Bauchlage ist inzwischen technisch und muskulär kein Problem mehr, du kannst dabei sogar deine Arme weit ausstrecken. Besonders gut findest du das aber noch immer nicht. Dafür aber setzt du dich aus eigener Kraft aufrecht hin, wenn du auf Mamas Schoß angelehnt sitzt. Und wenn ein Tisch in der Nähe ist, umso besser: Dann klatschst du neuerdings mit deinen kleinen Händen auf die Platte.

Aktiv wie immer, liegst du oft um 90 Grad gedreht im Stubenwagen, deine Beinchen zwischen den Gitterstäben. So kommst du auch an Spielzeug, dass nicht sofort erreichbar ist – mal mit der rechten Hand, mal mit der linken oder mit beiden Händen, und egal, ob du das Spielzeug siehst oder nur fühlst.

Manchmal bist du furchtbar ungeduldig oder gelangweilt oder genervt, wenn etwas nicht klappt. Weisst manchmal nicht, was du mit deiner Energie machen sollst und dann wird lauthals gemeckert. Meistens können wir dich aber ganz schnell ablenken, im Zweifelsfall drücken wir dir deinen Kumpel Kasimir in den Arm.

Du bist so fröhlich und meist gut drauf, bist ein cooles, neugieriges Kerlchen, unser Super-Finn.

Wir lieben dich.
Mama & Papa

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