Monate: Oktober 2017

Bald geht’s zum Nähcamp nach Neuharlingersiel

Die Vorfreude ist riesig, denn Mitte November packe ich für ein Wochenende meine beiden Nähmaschinen, jede Menge Stoff, Nähzubehör und gute Laune ein und fahre wieder nach Neuharlingersiel zum Nähcamp von Nina/Hedi und dem DJH Nordwesten. Wuhuuu!  Ich freue mich auf das Wiedersehen mit ganz vielen Mädels aus Ninas Probenähteam, viel Spaß und gute Gespräche, aber auch auf die Zeit, in Ruhe ein paar Teile für mich zu nähen. Wahrscheinlich wieder bis tief in die Nacht. Damit ich vorbereitet bin, habe ich schon mal ein bisschen bei Alles für Selbermacher geshoppt. Sind die Stoffe nicht schön? Unten habe ich euch mal notiert, welche Stoffe das genau sind. Aus dem Musselin wird, wie kann es beim derzeitigen Trend auch anders sein, ein Schal. Wenn ich noch eine passende Tassel- oder Pomponborte finde, dann hübsche ich das Tuch noch auf. Ich bin bei Schnickschnack ja immer ein bisschen wählerisch.  Der Jersey in Lachsrosa mit den Dreiecken und auch der mit den schwarzen Wellen soll zu einer Frau Nora (Hedi) werden. Und aus dem rosafarbenen Jersey mit den Pinselstrichen wollte …

Nähen ⎟ Shirt Frau Nora mal drei und Fotos vorm Spiegel

„Ich habe zwei Kleiderschränke voll nichts anzuziehen“. Irgendwie ist an dem Satz ja nach wie vor was wahres dran. Von Ninas Shirt Frau Nora kann man jedenfalls nicht genug im Schrank haben, wegen Überfüllung geschlossen hin oder her. Also habe ich mir drei weitere Shirts mit dem schönen U-Boot-Kragen genäht. Ich liebe diesen Schnitt! Hier könnt ihr euch meine ersten drei Varianten von Frau Nora aus Hamburger Liebe Jacquard von Albstoffe und aus kuscheligem grauen Sweat anschauen.  Die drei „Neuen“ sind schon im Dauereinsatz. Denn genäht habe ich die Frau Nora’s schon vor einer ganzen Weile. Allerdings stehe ich immer wieder vor dem Problem, dass entweder der Fotograf fehlt oder die Zeit. Oder das Licht einfach nicht mitmacht. Lösung: sich selbst fotografieren. Aber wie? Mit Stativ und Zeit- oder Fernauslöser oder vor dem Spiegel?  Ich habe am Wochenende einfach mal die Variante vor dem Spiegel ausprobiert, strubbelige Haare und Augenringe inklusive. Also Spiegel von der Wand im Flur abgenommen und im Wohnzimmer aufgestellt. Gar nicht so leicht wie gedacht: wackelige Hand, komischer Gesichtsausdruck, Unschärfe, Kamera auf Dauer zu schwer für den rechten …

DIY ⎟ Bilderrahmen aus MDF-Platten gestalten

Werbung Erinnerungen, lustige oder romantische Momente, Schnappschüsse aus dem Urlaub oder die schönsten Landschaften und Sehenswürdigkeiten – um die schönsten Fotos in Szene zu setzen, gibt es unzählige Möglichkeiten. Heute zeige ich euch eine hübsche Idee für selbstgemachte Bilderrahmen, die eigentlich gar keine echten Rahmen sind. Norderney und Hamburg sind, das wisst ihr ja, zwei meiner liebsten Reiseziele. Also habe ich ein paar meiner Lieblingsbilder neu „gerahmt“. Material:  – MDF-Platten 2,5 cm dick in Wunschgröße (hier 12 x 17 cm und 12 x 12 cm) – Acrylfarben – Tafellack transparent – tesa TACK Klebepads – Pinsel oder kleine Farbrolle aus Schaumstoff – Kreidemarker oder normale Tafelkreide Die MDF-Platten könnt ihr euch im Baumarkt gleich in eurer Wunschgröße zuschneiden lassen. Achtet darauf, dass ihr Platten mit ausreichender Tiefe/Dicke wählt (bei mir 2,2, cm), damit die Bilderrahmen später von allein stehen können.  Als erstes bemalt ihr die Platten mit Acrylfarbe. Für einen gleichmäßigen Farbauftrag eignet sich auch super eine kleine Schaumstoffrolle. Einfach ausprobieren. Lasst die Farbe gut durchtrocknen. Danach bekommen die MDF-Platten noch eine Schicht Tafellack und ihr lasst sie wieder …

Von der Giraffe zum Bootsverdeck

Jeder fängt ja mal klein an, ne? Als ich 2010 mit dem Nähen begann, war mein erstes echtes Nähwerk eine langbeinige Giraffe für meinen kleinen Neffen, der zu dem Zeitpunkt noch gar nicht geschlüpft war. Für mich eine echte Herausforderung, hatte ich doch null Komma null Ahnung, wie man eine Nähmaschine bedient, geschweige denn wie man geradeaus näht. Wie das dann doch geklappt hat und wie ich zu meinem inzwischen liebsten Hobby gekommen bin, könnt ihr in dem kleinen Rückblick „Wie ich zum Nähen kam“ nachlesen. Neben vielen verschiedenen Wohnaccessoires, Kosmetiktäschchen und Reiseetuis für mein Label binedoro und den dazugehörigen Online-Shop habe ich so einige Shirts, Kleider oder Pullover für mich genäht. Eine zeitlang recht farbenfroh und bunt gemustert, dann eher in gedeckten Farben und mit dezenten Mustern, was sich bis heute durchgesetzt hat. Bei Schals & Co. darf es aber auch gern mal bunt mit Bommeln und Quastenborte sein. Aktueller Gruppenzwang und so.  Mit dem Nähen und dem Bloggen darüber kam dann die Aufnahme in das Probenähteam von Nina/Hedi, die tolle einfache Schnitte für Damen- und Mädchenkleidung entwirft, …