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DIY, Anleitung, Soft Linol Druck, drucken, Stiftemäppchen, binedoro

DIY: Soft Linoldruck, Pflanzenliebe und ein Täschchen für Krimskrams

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Habt ihr schon einmal in eine Linolplatte geschnitzt? Dann kennt ihr vielleicht auch den temporär erhöhten Pflasterverbrauch, wenn das scharfe Messer mal wieder einen oder zwei Finger geküsst hat. Darum habe ich in meiner Kiste mit dem Linolschnittwerkzeug auch immer einen linken Arbeitshandschuh liegen. Besser ist das. Weiterlesen

Couch, Sofabezug, nähen, DIY, Wohnzimmer, binedoro

Einblick in unser Wohnzimmer: die alte Couch mit neuem selbstgenähten Bezug

So ein Umzug, bei dem aus zwei Wohnungen eine gemacht wird, rückt ja auch gern mal Möbelstücke in den Fokus, die Frau lieber in den Keller (wenn nicht gar auf den Sperrmüll) verfrachten würde, als sie im Wohnzimmer als Herzstück zu präsentieren. Da wird die Kompromissbereitschaft in manchen Momenten auf eine harte Probe gestellt. Gesprächsthema: seine Couch. Weiterlesen

Visitenkarten, Hülle, nähen, basteln, DIY, bunt, Papier, binedoro

Dank neuer Blog-Domain habe ich jetzt neue, bunte Visitenkarten mit hübscher Hülle

Kurz bevor es am Wochenende nach einiger Zeit mal wieder zu einer Bloggerveranstaltung geht, mussten neue Visitenkarten her. Neue Blog-Domain bedeutet eben neue Visitenkarten. Und da ich die Karten nicht mehr ganz so häufig brauche (es läuft ja doch vieles online), habe ich diesmal zu Schere, Papier und Aufklebern gegriffen und selbst welche gebastelt, anstatt drucken zu lassen.

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So ein kleines Projekt schmälert den Papierreste-Vorrat und auch die Vielzahl an binedoro Aufklebern – das dürften noch so 700 Stück sein. Seit ich meinen Onlineshop geschlossen habe, hab ich dafür so gut wie keine Verwendung mehr.

Visitenkarten aus bunt gemusterten Papierresten

Die Rückseite der Visitenkarten mit den Kontaktdaten habe ich vorab im Format 85 x 55 mm am PC erstellt, mehrere auf eine Seite gesetzt, auf 120 g/qm Papier ausgedruckt und ausgeschnitten. Für die Vorderseite kramte ich dann durch diverse Schubladen mit bunten Papieren und Karton, schnappte mir kleine Reste und klebte Vorder-und Rückseite aufeinander. Hier und da die Kanten noch einmal nachschneiden und vorne einen Aufkleber drauf. Fertig.

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Und weil ich es immer nicht so schön finde, wenn die kleinen Kärtchen schnell Eselsohren bekommen und schmuddelig aussehen, habe ich mir noch eine Hülle genäht.

Eine Visitenkarten-Hülle ist praktisch und schnell genäht

Dafür habe ich waschbares Papier (gibt es inzwischen bei vielen Anbietern und in verschiedenen Farben) verwendet, weil ich die Lederoptik gern mag, das Material dafür stabil genug ist und beim Vernähen einfach nichts versäubert werden muss.

Aus dem waschbaren Papier habe ich ein Stück im Format 175 x 120 mm und zwei Stücke à 60 x 120 mm zugeschnitten. Das große Stück, dass den Umschlag bildet, kann man noch schön gestalten – ich habe zu Acrylfarbe und Stempel gegriffen. In die spätere Rückseite wird mit 3 x 3 cm Abstand zum Rand einmal oben und einmal unten ein kleines Loch gestanzt (wie im Bild zu sehen).

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Die beiden kleinen Stücke werden auf die (unbedruckte) Innenseite jeweils an die kurze Außenkante gelegt und mit Klammern fixiert. Dann einmal rundherum füßchenbreit absteppen. Zum Schluss noch ein Stück Rundgummi von außen durch die beiden Löcher fädeln und die Enden zusammenknoten. Das sorgt dafür, dass die Hülle geschlossen bleibt.

Das Mäppchen beherbergt nun rund 18 kunterbunte Visitenkarten. Und ich freue mich schon sehr darauf, am Wochenende (hoffentlich) ein paar davon verteilen zu können. Sehen wir uns beim Blogst Barcamp in Köln?

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Mobilé, basteln, Keramik, Holz, Treibholz, DIY, Wanddekoration, binedoro

DIY: Ein maritimes Mobilé aus Ton und Treibholz

Im Frühjahr habe ich einen kleinen DIY-Keramik-Workshop mit meiner Mama für Freundinnen organisiert. Wir haben also mit Ton gearbeitet, was man sonst eben nicht so einfach zu Hause machen kann. Denn der Ton muss in einem speziellen Brennofen bei hoher Temperatur gebrannt werden, um die getöpferten Werke später auch nutzen und/oder weiterverarbeiten zu können. Und solch einen Brennofen hat man ja nicht mal eben zu Hause herumstehen. Meine Mama glücklicherweise schon, da sie schon seit vielen Jahren mit Ton arbeitet. So konnten wir gleich jede Menge Wissen über das Material und zahlreiche Tipps und Tricks zur Verarbeitung abgreifen.

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Brot, backen, Rezept, Kräuter, Zupfbrot

Ein leckeres Kräuter-Zupfbrot {Rezept} – perfekt als Beilage zu den letzten Grill-Sessions in diesem Jahr

Letzte Woche hatte ich Pech. Pech beim Backen, zweimal. Daher musste ich auf jeden Fall noch ein drittes Backprojekt angehen, ich konnte das ja nicht so stehen lassen. Da kam mir Besuch zum Grillen gerade recht und ich zauberte ein sehr leckeres Zupfbrot mit vielen Kräutern. Aber bevor ich euch das Rezept kredenze, schwenke ich noch einmal kurz zu meinem Back-Dilemma.

Mein persönliches Back-Dilemma

Am Donnerstag waren wir bei unseren Bootsnachbarn zum Kaffee bzw. Tee (wir gehören ja beide der „Ich-mag-keinen-Kaffee“-Spezies an, Kaffeeschokolade hingegen mag ich total gern)  eingeladen und ich hatte versprochen, einen Kuchen mitzubringen. Grundsätzlich ja kein Problem. Daher machte ich mich am Mittwochnachmittag in der Küche daran, ein neues  Rezept auszubrobieren. Alles ganz simpel und der Kuchen sah nach den gewollten 75 Minuten im Backofen auch echt top aus, die Garprobe bestätigte das. Ich ging schlafen.

Am nächsten Morgen wollte ich den hübschen Kuchen, es war übrigens ein Kirschkuchen mit weißer Schokolade, fotografieren und schnitt ein Stück heraus. Und dann: innen total matschig und alles andere als gar.

Was nun? Einen neuen Kuchen backen. Zwischen dem geplanten Einkauf beim Möbelschweden und der Einladung waren ja noch zwei Stunden Zeit. Also backte ich die Aprikosen-Skyr-Tarte, die mit der Gelinggarantie. Und dann: Beim Lösen aus der Form und Platzieren auf der Kuchenplatte rutscht mir die Tarte aus der Hand und einmal quer über die Arbeitsplatte. Ergebnis: zur Hälfte Matsche und zerbrochen. Ich hätte heulen können. Ich hab geheult. Mit Hilfe des Liebsten hab ich den Kuchen dann ansatzweise sehenswert auf der Kuchenplatte drapiert. Er hat letztlich allen geschmeckt und das ist doch die Hauptsache. Ich habe mich trotzdem geärgert.

Und damit die Woche noch ein positives Back-Ende nahm, backte ich ein Kräuter-Zupfbrot, das so lecker war, dass ich das Rezept mit euch teile.

Brot, backen, Rezept, Kräuter, Zupfbrot

Rezept für ein Kräuter-Zupfbrot

Zutaten:

500 g Dinkelmehl
1/2 TL Salz + etwas Salz zum Bestreuen
20 g frische Hefe
2 TL Zucker
200 ml lauwarme Milch
3 Eigelb
170 g weiche Butter
Knoblauch, fein gehackt (2 Zehen, je nach Geschmack)
Petersilie, Oregano, Rosmarin, Thymian, fein gehackt und am besten frisch (Menge nach Belieben)

Außerdem eine Kastenform, 30 cm Länge

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Und so geht’s:

Das Mehl mit dem 1/2 TL Salz in einer Schüssel mischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe in eine kleine Schale bröckeln, Zucker und 5 EL Milch hinzugeben und verrühren. Die Hefemischung in die Mulde gießen und mit einem Tuch abgedeckt 10 Minuten gehen lassen, bis der Vorteig Bläschen bildet.

Die restliche Milch, Eigelbe und 100 g Butter hinzugeben und zu einem elastischen Teig verkneten. Die Teigschüssel wieder abdecken und an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen.

Ist der Teig gut aufgegangen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kneten und ca. 1 cm dick möglichst rechteckig ausrollen. Fein gehackten Knoblauch und Kräuter mit etwas Salz mischen. Die restliche Butter auf den ausgerollten Teig streichen und die Knoblauch-Kräuter-Salz-Mischung gleichmäßig darauf verteilen. Die Teigplatte in kleine Quadrate à 7 x 7 cm schneiden. Die Kastenform mit Butter ausstreichen, mit Mehl bestäuben und hochkant aufstellen. Die Teig-Quadrate übereinander in die Form schichten, die Form wieder gerade hinstellen und noch einmal abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten backen. Sollte das Zupfbrot gegen Ende der Backzeit zu dunkel werden, dann mit etwas Alufolie abdecken.

Das Kräuter-Zupfbrot in der Form etwas auskühlen lassen, dann herauslösen und noch leicht warm genießen.

Guten Appetit und genießt den Spätsommer, solange er es gut mit uns meint.

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Wollt ihr euch das Rezept auf Pinterest merken? Dann gibt’s hier das Bild:

Kraeuter-Zupfbrot-Rezept-binedoro